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Kalorienrechner: deinen täglichen Kalorienbedarf berechnen

Berechne in wenigen Sekunden deinen Grundumsatz und deinen Gesamtumsatz nach der wissenschaftlich anerkannten Mifflin-St-Jeor-Formel – inklusive Kalorienziel zum Abnehmen, Halten oder Zunehmen und einem Vorschlag für die Verteilung von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett. Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser, es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.

Kalorienbedarf berechnen

Deine Angaben
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Ziel

Alle Eingaben bleiben in deinem Browser. Keine Übertragung, keine Speicherung.

Dein Ergebnis
2.098 kcal
täglich, um dein Gewicht zu halten
1.649
Grundumsatz (BMR)
2.098
Gesamtumsatz (TDEE)
24,5
BMI Normalgewicht
Vorschlag zur Makro-Verteilung
Eiweiß 157 g
Kohlenhydrate 210 g
Fett 70 g

Richtwert 30 % Eiweiß / 40 % Kohlenhydrate / 30 % Fett. Andere Verteilungen und eine Prüfung gegen dein Körpergewicht gibt es im Makro-Rechner.

Werte im Tagebuch mitverfolgen

Kalorio speichert dein Ziel, zählt jede Mahlzeit mit und zeigt dir, wie weit du noch bist. Ernährungstagebuch und Bedarfsrechner sind kostenlos.

Die berechneten Werte sind Richtwerte und ersetzen keine ärztliche oder diätologische Beratung. Bei Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei einer bestehenden Essstörung sollte der Kalorienbedarf fachlich begleitet festgelegt werden.

Hintergrund

Wie der Kalorienbedarf berechnet wird

Zwei Schritte, eine Formel – und ein Faktor, bei dem sich die meisten verschätzen.

1. Grundumsatz: was der Körper im Ruhezustand braucht

Der Grundumsatz (englisch Basal Metabolic Rate, BMR) ist die Energiemenge, die dein Körper allein für Atmung, Herzschlag, Organfunktion und das Halten der Körpertemperatur verbraucht – also selbst dann, wenn du den ganzen Tag im Bett liegen würdest. Er macht bei den meisten Menschen 60 bis 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus.

Kalorio verwendet dafür die Mifflin-St-Jeor-Formel, die 1990 veröffentlicht wurde und heute als genauester der einfachen Schätzwerte gilt – sie trifft den tatsächlichen Grundumsatz im Schnitt besser als die ältere Harris-Benedict-Formel:

Männer 10 × Gewicht (kg) + 6,25 × Größe (cm) − 5 × Alter + 5
Frauen 10 × Gewicht (kg) + 6,25 × Größe (cm) − 5 × Alter − 161

2. Aktivitätsfaktor: der Schritt zum Gesamtumsatz

Der Grundumsatz wird anschließend mit einem Aktivitätsfaktor (PAL-Wert) multipliziert. Das Ergebnis ist der Gesamtumsatz (englisch Total Daily Energy Expenditure, TDEE): der Kalorienbedarf, bei dem dein Gewicht stabil bleibt.

Aktivitätsfaktoren zur Berechnung des Gesamtumsatzes
Aktivitätslevel Typischer Alltag Faktor
Sitzend Bürojob, Auto, wenig Bewegung in der Freizeit 1,2
Leicht aktiv Sitzende Tätigkeit, 1–3 Sporteinheiten pro Woche 1,375
Mäßig aktiv Viel zu Fuß unterwegs oder 3–5 Einheiten pro Woche 1,55
Sehr aktiv Handwerk, Pflege, Gastronomie oder 6–7 Einheiten pro Woche 1,725
Extrem aktiv Leistungssport oder schwere körperliche Arbeit plus Training 1,9

Der häufigste Fehler liegt genau hier: Wer dreimal pro Woche ins Fitnessstudio geht, sonst aber im Sitzen arbeitet, ist leicht bis mäßig aktiv – nicht sehr aktiv. Zwischen 1,375 und 1,725 liegen bei einem Grundumsatz von 1.650 kcal rund 580 Kilokalorien pro Tag. Im Zweifel lieber eine Stufe tiefer ansetzen und nach zwei bis drei Wochen anhand der Gewichtsentwicklung nachjustieren.

3. Ziel: Defizit oder Überschuss

Zum Abnehmen zieht Kalorio 500 kcal vom Gesamtumsatz ab. Das entspricht rechnerisch etwa einem halben Kilogramm Körperfett pro Woche und ist für die meisten Menschen gut durchzuhalten. Zum Zunehmen kommen 300 kcal dazu – genug für Muskelaufbau, ohne unnötig viel Fett mitaufzubauen. Nach unten begrenzt Kalorio das Ergebnis bei 1.200 kcal, weil darunter eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß kaum noch möglich ist.

4. Makronährstoffe: wie sich die Kalorien aufteilen

Kalorien allein sagen wenig darüber, wie satt und leistungsfähig du dich fühlst. Ein üblicher Startpunkt ist 30 % Eiweiß, 40 % Kohlenhydrate und 30 % Fett. Zur Umrechnung gilt: Eiweiß und Kohlenhydrate liefern rund 4 kcal pro Gramm, Fett rund 9 kcal pro Gramm. Wer Kraftsport betreibt, fährt oft mit einem höheren Eiweißanteil besser; Ausdauersportler brauchen dafür mehr Kohlenhydrate.

Danach

Die Zahl ist der einfache Teil

Den Bedarf auszurechnen dauert eine Minute. Ihn im Alltag einzuhalten scheitert meistens am Erfassen.

Foto statt Tippen

Mahlzeit fotografieren, die KI erkennt Speisen und schätzt Menge sowie Nährwerte.

Barcode-Scan

Verpackte Produkte mit echten Etikettwerten aus Open Food Facts übernehmen – kostenlos.

Ziel gespeichert

Dein hier berechnetes Ziel wandert ins Profil und lässt sich jederzeit überschreiben.

Verlauf statt Momentaufnahme

Wochen- und Monatsübersicht zeigen, ob der Richtwert für dich tatsächlich passt.

Häufige Fragen

Fragen zum Kalorienrechner

Die Mifflin-St-Jeor-Formel trifft den tatsächlichen Grundumsatz bei den meisten Menschen auf etwa zehn Prozent genau. Abweichungen entstehen durch Muskelmasse, Körperzusammensetzung und Hormonlage – vor allem aber durch die eigene Einschätzung des Aktivitätslevels. Sieh den Wert als Startpunkt: bleibt dein Gewicht bei konsequentem Tracking über zwei bis drei Wochen unverändert, stimmt dein Gesamtumsatz.

Die Harris-Benedict-Formel stammt aus 1919 und überschätzt den Grundumsatz bei heutigen Körperzusammensetzungen häufig um 5 bis 15 Prozent. Mifflin-St-Jeor wurde 1990 an einer größeren und aktuelleren Stichprobe entwickelt und liefert im Mittel die kleineren Abweichungen. Wer seinen Körperfettanteil kennt, kann alternativ die Katch-McArdle-Formel verwenden.

Nein. Der Aktivitätsfaktor deckt Training bereits ab – deshalb ist die Auswahl an Trainingseinheiten pro Woche orientiert. Wer zusätzlich einzelne Einheiten aufaddiert, zählt denselben Verbrauch doppelt und landet bei einem zu hohen Ziel.

Nein. Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser. Größe, Gewicht, Alter und Aktivitätslevel werden nicht an den Server übertragen und nicht gespeichert. Erst wenn du ein Kalorio-Konto anlegst, werden die Angaben in deinem Profil hinterlegt – nachzulesen in der Datenschutzerklärung.

Nein. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, im Wachstumsalter oder bei einer bestehenden Essstörung weicht der Bedarf teils deutlich ab. In diesen Fällen gehört die Festlegung in ärztliche oder diätologische Hände – ein Rechner kann das nicht leisten.
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